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  • Reduziert! Ikonen für jed. Tag russ antik Gebet-Pilger-Reise aus Slg Abb. (K886)

Reduziert! Ikonen für jed. Tag russ antik Gebet-Pilger-Reise aus Slg Abb. (K886)

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Inventarnummer K886

Das Angebot:      PilgerIkone  Russisch gemalt antik

                               Miniatur hl. Iov 19.Jh. sehr fein

 

 

Verkauf aus privater deutscher Sammlung

                ausgesuchte Einzelstücke, teils sehr selten

 

            Aus dem Alten Russland   - die intime Welt kleinformatiger Ikonen

 

                        Gebets-    Patronats-    Pilgerikonen

 

                 Aus der orthodoxen christlichen Welt der Zarenzeit.

 

Kleine Ikonen für den Alltag           

 

                        Zur     Andacht – Fürbitte – Heiligenverehrung

                                          und  für die   REISE

 

                Objektbeschreibung des Angebots

 

                        Pilger-Ikone

 

                Darstellung             Hl. Iov (Hiob) von Pocaev

 

            Herkunft           Russland

            Ausführung      gemalt in Tempera-Farben auf Holz

            Größe              17,8 x 7,5 cm

            Alter                antik  19. Jh. 2. H.

            Erhaltung         vorzüglich

            Anm.               meisterhaft gemalte Miniatur Ursprünglich könnte die

                                    Tafel aus einer Ikonostase stammen.

            Preis                Durch internationalen Preisvergleich

                                               (Kunsthandel) wurde der oben genannte

                                               Niedrigstpreis ermittelt.

                                               Noch mehr Reduzierung ist nicht möglich!

                                               (Bitte keine diesbezgl. Anfragen).

 

 

 

 

            Zur Thematik

 

Der hl. Iov wurde um 1551 in der südwestlichen Rus geboren, erhielt bereits mit 12

Jahren die Mönchsweihe. Sein Leben lang befaßte er sich mit der Verteidigung der

orthodoxen Lehre gegen die damalige polnisch-katholische Regierung.

 

Als Priestermönch stand er 20 Jahre einem Kloster in Dubno vor und wurde als Abt

nach Pocaev –gespr. Potschaev- berufen.

 

Sein Kloster mit einer bedeutenden Druckerei entwickelte sich zu einem geistlichen

Zentrum.

 

Er starb nach einem langen über 100 Jahre währenden Lebens.  Bereits 1659 fand

seine Kanonisierung statt  Sein Festtag im Kirchenkalender ist der 28. Oktober.

 

 

 

Andachts-Ikonen in kleinem Format.    Ein Überblick

 

Man sollte nicht die Bedeutung unterschätzen, die kleine Ikonen in der orthodoxen

russischen Glaubenswelt vor der Revolution besaßen.

 

Denn der Gläubige benötigte eine Ikone, um seine persönliche Andacht  in

seinem Alltag ausführen zu können - sei es auf Reisen oder daheim, auf der Arbeit

oder im Urlaub.

 

Klein und handlich, unauffällig aber unübersehbar, gehörten sie zum Leben im

Russland der Zarenzeit.

 

Schon in alten Reiseberichten des 17. Jh. wird erwähnt, dass der Soldat, wenn es

in den Krieg ging, eine Andachtsikone im Tornister mit sich trug.  Gleichermaßen

begleitete sie den Kaufmann auf Reisen, den Schreiber im Kontor und den Bauern

bei der Feldarbeit – der sich sicher fühlte, wenn er die Ikone seines Schutzpatrons,

des hl. Elias, genannt „Gromovnik, der Donnerer“, bei Gewitter bei sich hatte.

 

Die Gebets-, Pilger-, Reiseikonen, wurden in vielerlei Material hergestellt. Wohl alle

kleinen und großen Klöster zwischen Nowgorod und dem Athos unterhielten da-

fürWerkstätten.

 

Außer den nach alter Tradition bemalten Holztafeln wurden Ikonen in Silber gefertigt,

in Email, gedruckt, gestickt und seit dem späten 17. Jh. in großem Stil in Bronze gegossen.

 

In dieser Zeit nahm die sich von der Amtskirche absondernden Altgläubigen in ihrem

Vigoretzki-Kloster hoch im russischen Norden die Produktion von kleinen Ikonen in

einer von Metallurgen neu entwickelten Zink-Zinnbronze.

 

Die kleinen Metalltafeln besaßen den Glanz von Gold, waren stabil und recht unempfin-

lich, die Einzelmotive ließen sich miniaturhaft gestalten und zusätzlich mit Email

schmücken.

 

Schon nach wenigen Jahren gab es Bronzegießereien im ganzen Reich. Große Werk-

stätten entstanden in Moskau und viele kleine Gießereien wurden von den Altgläu-

bigen im Umland betrieben.

 

Historisch gesehen begleiten Reise- und Pilgerikonen den orthodoxen Gläubigen

seit der Frühzeit des Christentums. Man entdeckte sie unter den Beständen des

Katharinen-Klosters auf dem Sinai und sie wurden auf das 6. Jahrhundert datiert.

 

 

 

 

 

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